Lebensmittelallergie-Test

Millionen Menschen leiden weltweit unter einer Laktose-, Gluten-, Histamin- oder Fruktoseintoleranz – ohne es zu ahnen. Anstatt einen Lebensmittelallergie-Test zu machen, der Aufschluss über die Unverträglichkeit geben könnte, schlagen sich die Betroffenen mit Kopf- und Bauchschmerzen, Verstopfung und Durchfall, Allergien und Juckreiz jahrelang herum.

Lebensmittelallergie-Test

© Ryan McVay / Photodisc / Thinkstock

Dabei dauert der Test nur wenige Minuten und kann sowohl vom Arzt als auch erst einmal zu Hause (mit einem Schnelltest aus der Apotheke) durchgeführt werden. Wie Sie schnell und zuverlässig herausfinden können, ob sie unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden, erfahren Sie im Folgenden.

Laktoseintoleranz?

  1. H2-Atem-Test: Der Patient trinkt eine laktosehaltige Flüssigkeit (ca. 50 ml) auf nüchternem Magen, danach wird der Wasserstoffgehalt der Atemluft in zwei bis vier halbstündigen Intervallen gemessen – dieser zeigt, ob der Milchzucker im Darm aufgespalten wurde, und kann somit eine mögliche Laktoseintoleranz zu fast 100 % bestätigen.
  2. Blutzucker-Test: Zudem besteht die Möglichkeit, einen Blutzucker-Test zu machen. Auch in diesem Fall wird eine laktosehaltige Flüssigkeit getrunken und geprüft, ob der Milchzucker in Glukose und Galaktose gespalten wurde, wodurch der Blutzuckerspiegel ansteigen würde und somit messbar wäre. Dieser Test kann neben dem H2-Atem-Test zusätzlich gemacht werden.
  3. Gentest: Natürlich kann auch ein Gentest gemacht werden, indem der Arzt seinem Patienten eine gewöhnliche Speichelprobe aus dem Mund entnimmt und diese auf eine Laktoseintoleranz prüft. Allerdings kann in diesem Fall nur die genetisch bedingt Unverträglichkeit bestimmt werden, ebenso bei einem gewöhnlichen Bluttest.

Glutenintoleranz?

  1. Biopsie: Bei diesem Verfahren muss dem Dünndarm eine Gewebeprobe entnommen und diese auf eine mögliche Veränderung der Darmzotten kontrolliert werden – sollten diese abgeflacht sein, wäre das ein eindeutiger Hinweis darauf, dass eine Zöliakie bzw. Sprue vorliegt. Allerdings ist dieser Test nicht die sicherste Methode.
  2. Bluttest: Natürlich besteht auch beim Verdacht auf eine Glutenintoleranz die Möglichkeit, das Blut des Patienten auf eine Unverträglichkeit zu untersuchen. Sollte diese vorliegen, würde der Körper bzw. das Immunsystem Antikörper bilden, um die Gluten zu bekämpfen – und genau diese Antikörper würde man im Blut nachweisen können.

Histamin-Intoleranz?

  1. Stuhltest: Um herauszufinden, ob ein Patient unter der Histaminunverträglichkeit leidet, muss der Stuhl auf seinen Histamin-Gehalt untersucht werden. Allerdings ist das nicht immer sehr leicht, weil Histamin schnell im Stuhl wieder abgebaut wird und somit schlecht nachgewiesen werden kann.
  2. Bluttest: Wesentlich sicherer ist in diesem Fall ebenfalls ein Bluttest, weil die Enzyme, die für den Histaminabbau verantwortlich sind, im Blut zirkulieren. Mithilfe einer histaminähnlichen Substanz kann die Aktivität der Enzyme zu 100 % nachgewiesen werden.

Fruktoseintoleranz

Um herauszufinden, ob man unter einer Fruktoseintoleranz leidet, können – genauso wie bei der Laktoseintoleranz – der H2-Atem-Test und der Bluttest durchgeführt werden (siehe oben).

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