Nahrungsmittelunverträglichkeit

Immer mehr Menschen leiden in Deutschland unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Zu den vier häufigsten Auslösern zählen nach wie vor Gluten (Getreideeiweiß), Histamin (Naturstoff), Laktose (Milchzucker) und Fructose (Fruchtzucker). Werden diese unwissentlich über die Mahlzeiten aufgenommen, leiden die Betroffenen oftmals unter Beschwerden oder Erkrankungen wie Kopf- und Bauchschmerzen, Hautausschlag, Magen-Darm-Probleme, Husten und auch an Übergewicht.

Frau leidet unter Nahrungsmittelunverträglichkeit

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Im Volksmund oftmals durcheinandergebracht hat die Nahrungsmittelunverträglichkeit im weitesten Sinne nichts mit einer Lebensmittelallergie gemein – denn im Falle einer Allergie reagiert das körpereigene Immunsystem mit Abwehr, indem es Antikörper bildet. Wer jedoch unter einer Gluten-, Fructose-, Laktose- oder Histaminintoleranz leidet, hat einfach nur Probleme mit der Verdauung bestimmter Lebensmittel, weil ihm spezielle Enzyme fehlen. Dadurch treten die genannten Symptome auf. Im Folgenden gehen wir auf das Thema Nahrungsmittelunverträglichkeit noch einmal genauer ein, die einzelnen Intoleranzen werden in den Unterkategorien noch einmal im Detail erläutert.

Wie wird eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ausgelöst?

Wie bereits erwähnt entsteht eine Nahrungsmittelunverträglichkeit durch fehlende Enzyme, die normalerweise die Bestandteile der Lebensmittel spalten bzw. aufnehmen und dem Körper zuführen würden. Dieser Defekt kann sowohl angeboren oder aber auch durch eine Erkrankung bzw. Ernährungsumstellung entstanden sein. In jedem Fall sorgt der Mangel an Enzymen dafür, dass sich Menschen nach dem Essen nicht gut fühlen – sofern sie zu viele Mengen an Gluten, Fructose oder Lactose zu sich genommen haben. Denn im Gegensatz zu Allergikern müssen sie die Lebensmittel, die sie nicht vertragen, nicht für immer meiden, sondern die regelmäßige Aufnahme reduzieren.

Kann man eine Nahrungsmittelunverträglichkeit heilen?

Leider nicht – aber man kann die Symptome lindern. Obwohl, wie bereits oben erwähnt, geringe Menge schlecht verträglicher Lebensmittel erlaubt sind, sollte anfangs komplett darauf verzichtet werden, damit sich der Körper davon erholen kann. Im Idealfall stellt man seine Ernährung komplett um – hier kann ein Ernährungsberater helfen – und gönnt sich nur hin und wieder einen Bissen von der verbotenen Frucht.