Kochen mit dem richtigen Fett

Veröffentlicht von: Sarah am 25.07.2013 in den Kategorien: Ernährung

Wenn man abnehmen möchte, sollte man vor allem auf eine geringe Fettzufuhr achten. Doch Kochen ohne Fett ist nahezu unmöglich. Wie trifft man also die richtige Wahl, wenn es um Fette geht? Worin unterscheidet sich pflanzliches und tierisches Fett und welche Ölsorten sind besonders gesund?

Warum die Wahl des richtigen Fetts so wichtig ist

Eines ist klar: Wer abnehmen möchte, muss auf seine Ernährung achten. Dazu gehört auch und vor allem, nicht zu viel Fett zu sich zu nehmen. Gänzlich ohne Fett zu kochen, ist jedoch schwierig und bisweilen sogar unmöglich. Statt die Pfannkuchen in viel Butterschmalz anzubraten, sollte man alternativ lieber mit Bio Leinöl kochen. Doch warum sind tierische Fette ungesunder als pflanzliche Fette?

Die Fettsäure macht’s

Bei Ölen und Fetten gilt es besonders darauf zu achten, welche Art der Fettsäure sie enthalten. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren sind hauptsächlich in tierischen Fetten enthalten, wie sie in Butter, Käse, Sahne und Fleisch vorkommen. Bei Bedarf kann der Körper sie selbst herstellen. Gesättigte Fettsäuren können dem Körper unter Umständen schaden, da sie bei übermäßigem Verzehr zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führen können.

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Einfach ungesättigte Fettsäuren kommen vor allem in Olivenöl, Rapsöl, Avocados, Samen und Nüssen vor. Auch sie können vom Körper selbst hergestellt werden. Fette mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren sind bei Zimmertemperatur meist flüssig.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Da der Körper mehrfach ungesättigte Fettsäuren gar nicht oder nur in kleiner Menge herstellen kann, werden sie auch als essenzielle Fettsäuren bezeichnet. Sie müssen regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden und lassen sich in Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren unterteilen:

  • Omega 6: Hauptvertreter der Omega-6-Fettsäuren ist die Linolsäure. Sie kommt in fast allen Pflanzenkeimen vor, insbesondere in Sonnenblumen-, Distel-, Hanf- und Sojaöl.
  • Omega 3: Diese Fettsäuren sind vor allem in Leinöl, Rapsöl, Nüssen und fettreichen Fischsorten enthalten.

Grundsätzlich ist die Verwendung von Ölen local seo atlanta empfehlenswerter als der übermäßige Verzehr von tierischen Fetten wie Butter oder Schmalz. Doch worin unterscheiden Ölsorten sich eigentlich?

© Medioimages/Photodisc/Thinkstock

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Gesundes Speiseöl

Generell lassen sich Öle in zwei Sorten unterscheiden: das kalt gepresste Öl und das heiß gepresste Öl.

  • Kalt gepresstes Öl wird oft auch als natives Öl bezeichnet. Besonders wertvoll ist es wegen seines hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren sowie seiner Fettbegleitstoffe, die einen guten Geschmack abgeben.
  • Heiß gepresstes Öl wird auch als raffiniert bezeichnet. Es ist neutral im Geschmack und kann meist stärker erhitzt werden als kalt gepresstes Öl.

Von Olivenöl über Distel- und Wallnussöl bis hin zu Sonnenblumen- und Rapsöl – die Auswahl an Ölsorten ist riesig. Sie unterscheiden sich vor allem hinsichtlich des Geschmacks. Unverwechselbar ist beispielsweise der Geschmack von Olivenöl, das vor allem in der mediterranen Küche verwendet wird. Dieses gibt es in unterschiedlichen Preisklassen vom besonders hochwertigen Tropföl, das ohne Pressdruck aus Oliven gewonnen wird, bis hin zu günstigeren Varianten, die nichtsdestotrotz qualitativ hochwertig sein können. Nussöle hingegen zeichnen sich durch ihren intensiven, nussigen Geschmack aus. Vor allem Walnussöl ist eine tolle Alternative für die kalte Küche. Zum Braten ist es allerdings nicht geeignet. Das recht teure

Kürbiskernöl ist deshalb so wertvoll, weil es das ganze Jahr über aus den aufbewahrten Kernen frisch gewonnen werden kann. Natives Kürbiskernöl ist besonders reich an Vitamin E und beinhaltet Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Phosphor.

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